Datum:

10.09.2016

Zeit:

09.15–16.15

Ort:

Pädagogische Hochschule Luzern
Frohburgstrasse 3
6005 Luzern

«Link Lageplan»

Tagesprogramm

09.15Türöffnung, Kaffee und Gipfeli
09.45 – 10.00 Begrüssung
10.00 – 11.00Einführungsreferat Rudolf Strahm
11.00 – 11.15Pause und Wechsel in die Seminare
11.15 – 12.45Seminare I
12.45 – 14.00Stehlunch, Lehrmittelausstellung
14.00 – 15.30 Seminare II
15.30 – 16.15Apéro

Anmeldung

Datum Samstag, 10. September 2016
Zeit 09.15–16.15 Uhr
Ort Pädagogische Hochschule Luzern, Frohburgstrasse 3, 6005 Luzern
Kosten Fr. 80.00
Anmeldung Bitte wählen Sie aus dem Angebot zwei Seminare aus.

Die Zahl der Teilnehmenden ist beschränkt. Wir berücksichtigen die Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Eingangs.

Einführungsreferat von Rudolf Strahm

Berufslehre oder Gymnasium: ein schwieriger Entscheid – nicht nur für Schülerinnen und Schüler

Die Mathematik ist ein Schlüsselfach. Sein Umfang und seine Gestaltung wirken sich aus auf die Ausbildungsintensität in technischen Berufen und naturwissenschaftlichen Fächern (MINT), ebenso auf die Fachkräfteproblematik in der schweizerischen Wirtschaft. Gerade auf der Sekundarstufe I werden zentrale Grundlagen erarbeitet, um Schülerinnen und Schüler auf weiterführende Schulen wie auch auf die Berufspraxis vorzubereiten.

Die aktuelle Bildungspolitik bietet einige Baustellen, die den Übergang von der
Sek I zur Sek II ebenfalls beeinflussen: die Einführung des Lehrplans 21, die berufliche Orientierung, die Wahl zwischen Gymnasium und Berufslehre und die Sprachlastigkeit des Gymnasiums. Rudolf Strahm geht in seinem Referat auf diese Themen ein.

Rudolf Strahm
Volkswirtschafter/Chemiker, alt Nationalrat und ehemaliger Preisüberwacher. Dozent bei Masterlehrgängen für Berufsberaterinnen und Berufsberater an den Universitäten Bern und Freiburg.


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11:15
bis
12:45 Uhr   
14:00
bis
15:30 Uhr   

1. AHA – Problemlösen als Schlüsselkompetenz für Schule und Beruf
  • Das Fragenstellen als wichtiger Bestandteil des Problemlösens
  • Problemlösen mit dem «mathbuch»
  • Kann man Problemlösen beurteilen und wenn ja, wie?

Das Lösen eines Problems und das Stellen der richtigen Fragen sind wichtige Fähigkeiten, in der Schule wie auch in der Berufspraxis. Dabei ist die richtige Frage oft der Ausgangspunkt, um das Problem angehen zu können. Diesen Zusammenhang studieren Sie im Seminar anhand konkreter Beispiele. Die Lernumgebung 8 aus dem «mathbuch 2» widmet sich ausgiebig dem Problemlösen. Sie werden ausgewählte Aufgabenstellungen bearbeiten und dabei erfahren, warum es so bedeutend ist, sich für dieses Thema Zeit zu nehmen.

Regula Enderle ist Sekundarlehrerin an der Mosaiksekundarschule Alterswilen TG und unterrichtet Mehrjahrgangsklassen. Sie ist aus-serdem an der PH Thurgau in der Lehrerbildung tätig.


2. Mathematisch fit – zum Beispiel für Logistik
  • Einblick in die Ergebnisse der Standortbestimmung Logistiker/-in EBA
  • Themen- und Aufgabenauswahl des «mathbuchs» in Bezug auf Anforderungsprofile
  • Überblick Anforderungsprofile Mathematik

Anhand einer Standortbestimmung Mathematik zu Beginn der Berufslehre Logistiker/-in EBA zeigen die Referenten auf, wie die Berufsschule mit den Kompetenzen der Jugendlichen umgeht. Sie erläutern Ihnen Anforderungsprofile weiterer Berufe und erklären, wie mit dem «mathbuch» gezielt auf die Anforderungen verschiedener Berufsfelder hingearbeitet werden kann.

Walter Affolter unterrichtet 7. bis 9. Klassen in Sigriswil BE und ist Kursleiter in der Lehrerweiterbildung. Autor des «Schweizer Zahlenbuchs» und des «mathbuchs».

Hans-Heini Winterberger arbeitet als Abteilungsleiter-Stellvertreter Support und Koordination im Berufsbildungszentrum IDM Thun und koordiniert Fragen zur Mathematik im Übertritt Sek I – Sek II. Er war beteiligt an der Lehrplanrevision «KoBrA» – BVS im Kanton Bern (2012–2015).


3. Berufsfachschule und Mathematik – ein Fach, viele Ausrichtungen
  • Schwerpunkte des Mathematiklehrplans der Berufsmaturitätsschulen
  • Der optimale «mathematische Werkzeugkoffer» für Berufsfachschulen
  • So gelingt der Übergang von der Sekundarstufe I in die Berufsschule

Berufsfachschulen bieten viele Ausbildungswege an: von der Berufslehre über die Berufsmaturität bis zur Vorbereitung auf Fachhochschulen. Welchen «mathematischen Werkzeugkoffer» sollen die Schülerinnen und Schüler mitbringen, um diese zu meistern? Wie können Lehrpersonen Jugendliche mit Freude an der Sache zu erfolgreichen Berufsleuten, Studierenden und Ingenieuren ausbilden? Andreas Stämpfli zeigt Ihnen, welche Schwerpunkte der BMS-Lehrplan setzt. Sie analysieren gemeinsam, welche Probleme beim Lösen von BMS-Aufnahmeprüfungen auftauchen und wie die Schülerinnen und Schüler am besten auf den Mathematikunterricht an der Berufsfachschule vorbereitet werden.

Andreas Stämpfli ist Lehrer am Berufsbildungszentrum IDM Thun (Mathematik in der erweiterten Allgemeinbildung), Lehrer in der Abteilung Berufsmaturität für Mathematik und Physik sowie unabhängiger Informatikberater mit eigenem Büro. Er verfügt über langjährige Erfahrung mit Lehrlingen, die Mühe im Fach Mathematik haben.


4. Mathematik lernen an Brückenangeboten: begleiten, fördern und stärken mit dem «mathbuch»
  • Die zwei Gesichter der Mathematik: vor und nach dem Berufswahlentscheid
  • Individualisierendes Lernen am Beispiel des «mathbuchs»
  • Nachhaltiges Lernen fürs Leben im Brückenangebot

Die Förderung von überfachlichen Kompetenzen (ÜFK) wie Organisieren oder Problemlösen ist zentral beim Lernen an Brückenangeboten. Sie befähigen die Lernenden, den Übergang ins Berufsleben zu meistern. Der Mathematik kommt hierbei eine Sonderstellung zu. Zum einen ist sie Mittel zum Zweck und steht im Dienste der ÜFK, zum andern gilt es, berufsvorbereitende Elemente zu vertiefen oder neu zu erarbeiten. Das Referententeam stellt Ihnen einen sechsteiligen Referenzrahmen vor, der den Lernplan des Brückenangebots bildet, und einen didaktischen Leitfaden des Dortmunder Projekts PIKAS.

Heinz Amstad ist Leiter des Amts für Brückenangebote des Kantons Zug und ehemaliger Dozent der Mathematikdidaktik an der PH Zug.

Iris Gähler und Daniel Stünzi sind Lernbegleiterin und Lernbegleiter für Mathematik am kombinierten und schulischen Brückenangebot des Kantons Zug.


5. Fit fürs Gymnasium? Fit fürs Gymnasium!
  • Lernaufgaben des gymnasialen Mathematikunterrichts kennen lernen
  • Lernangebot «mathbuch 3+»
  • Dialog zwischen Sekundarstufe I und Gymnasium

In diesem Seminar von Gisela Bissig Fasel haben Sie die Gelegenheit, an Lernaufgaben aus dem gymnasialen Mathematikunterricht zu arbeiten und zu analysieren, auf welchen Fertigkeiten und Fähigkeiten die Aufgaben aufbauen. Gemeinsam erstellen Sie eine Übersicht über die zentralen Lernumgebungen des «mathbuchs 3+» und sammeln Ideen, wie der Dialog zwischen Sekundarstufe I und Gymnasium gefördert werden könnte.

Gisela Bissig Fasel unterrichtet an einem Gymnasium und ist an der Universität Freiburg Fachdidaktikerin für Mathematik der Sekundarstufe II.


6. Geometrisches Denken an der Schnittstelle zwischen Sekundarstufe I und II
  • Geometrisches Denken entwickeln
  • Problemlösestrategien fördern
  • Einsatz von GeoGebra

Um im Geometrieunterricht der Sekundarstufe II erfolgreich zu sein, müssen Schülerinnen und Schüler auf der vorhergehenden Schulstufe nicht nur ein solides Wissen zu Figuren und Formen erwerben, sondern ebenso die Fähigkeit, diese in Realsituationen anzuwenden und mit deren Eigenschaften zu argumentieren. In diesem Seminar arbeiten Sie mit ausgewählten Lernumgebungen, die den Aufbau dieser Kompetenzen unterstützen. Dabei erkennen Sie auch Einsatzmöglichkeiten für GeoGebra, das durch das aufkommende BYOD (Bring Your Own Device) an Gymnasien einen neuen Stellenwert erhält.

Reinhard Hölzl ist Dozent für Fachdidaktik Mathematik auf den Schulstufen Sek I und Sek II, Leiter des Fachbereichs Mathematik an der PH Luzern.


 


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