Experimentieren mit Zahlen und Formen

Datum:

07.09.2019

Zeit:

08.30–16.00

Ort:

Fachhochschule Nordwestschweiz
Riggenbachstrasse 16
4600 Olten

Anfahrt und Lageplan.

Gerne laden wir Sie zur diesjährigen Mathematiktagung ein. Hier sollen Sie Gelegenheit finden, sich mit Expertinnen und Experten sowie Fachkollegen auszutauschen und von neuen Ideen zu erfahren. In inspirierenden Workshops zeigen Ihnen die Referentinnen und Referenten mit Ihrer Expertise auf, wie Sie das «Schweizer Zahlenbuch» und dessen Materialien gewinnbringend im Unterricht einsetzen können. Melden Sie sich bitte rechtzeitig an, denn die Platzzahl ist beschränkt.

ERÖFFNUNGSREFERAT: EXPERIMENTIEREN MIT ZAHLEN – EINE MATHEMATISCHE TÄTIGKEIT UNTER DER LUPE

Prof. Dr. Kathleen Philipp, Leiterin Professur Mathematikdidaktik und ihre Disziplinen, Fachhochschule Nordwestschweiz

Programm
08:30-09:15 Ankommen mit Kaffee, Gipfeli und Lehrmittelausstellung
09:15-10:15 Eröffnungsreferat
10:30-12:00 Workshops, erste parallele Durchführung
12:00-13:15 Mittagessen mit Lehrmittelausstellung
13:15-14:45 Workshops, zweite parallele Durchführung
14:45-16:00 Apéro mit Lehrmittelausstellung


Für die Veranstaltung anmelden

Bitte melden Sie sich für 2 Workshop(s) an.

10:30
bis
12:00 Uhr   
13:15
bis
14:45 Uhr   

Workshop 1: Zugänge zu Form und Raum mit dem überarbeiteten Zahlenbuch (Zyklus 1)


Katrin Kocher, Dozentin Mathematikdidaktik PH Luzern, Autorin «Schweizer Zahlenbuch», Weiterentwicklung 1–4
Lis Reusser, Dozentin Mathematikdidaktik PH Bern, Autorin «Schweizer Zahlenbuch», Weiterentwicklung 1–4

Im Workshop beschäftigen wir uns mit verschiedenen geometrischen Lernanlässen zu Symmetrie, Figuren und Plänen. Nach einem Input durch die Workshopleitung können die Teilnehmenden Aktivitäten für den Zyklus 1 selber ausprobieren. Anschliessend diskutieren wir mögliche Umsetzungen und Differenzierungen im Unterricht.

Klassenstufen: 1./2. Schuljahr

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Workshop 2: Experimentieren mit Würfeln in Form und Raum

Handlungsorientierung an Würfeln – analog und digital – erleben

Philippe Sasdi, Dozent Fachdidaktik Mathematik und neue Medien PH Bern, 20 Jahre Unterricht im Zyklus 2

Handlungsorientierter Geometrieunterricht erfordert immer wieder den realen Bezug zu den Themen Form und Raum. Inwieweit können nun digitale Medien den Lernprozess erweitern und vertiefen? Wir fokussieren auf verschiedene handlungsorientierte Aufgabenstellungen und Herausforderungen zum Thema Würfelbauten und ziehen zu der enaktiven, also analogen, auch die digitale Auseinandersetzung hinzu.

Dies alles mit dem Kernanliegen: Wann kann welche Lernsituation den Lernenden als optimale Hilfestellung dienen? Neben greifbaren Lernmaterialien werden Einblicke in verschiedene digitale Apps für den Geometrieunterricht ermöglicht, die fachdidaktischen Gütekriterien genügen. Letztlich sollen Experimente nicht nur in der Zahlenwelt, sondern auch in der Welt der Formen und Räume stattfinden.


Workshop 3: Die Knotenschule. Mathematik mit den Händen

Ein praktischer Zugang zur neuen Knotenschule des Zahlenbuchs 1–4

Rita Krummenacher, Dozentin Mathematikdidaktik PH Luzern, Autorin «Schweizer Zahlenbuch», Weiterentwicklung 1–4
Miriam Wagner, Heilpädagogin, Dozentin PH Luzern, Autorin «Schweizer Zahlenbuch», Weiterentwicklung 1–4

Sie lernen verschiedene Möglichkeiten kennen, wie Knoten in einer Klasse eingeführt und geübt werden können. So werden Sie ausprobieren, wie das Knüpfen der Knoten über Vorzeigen/Nachmachen, mithilfe von Foto-Anleitungen oder mit dem Erzählen von passenden Geschichten zum Bewegungsablauf gelernt werden kann.

Da im Schulzimmer Knüpfgelegenheiten zum wiederholenden Üben der Bewegungsabläufe vorhanden sein sollten, stellen wir Ihnen das Knüpfbrett vor, das gut selber hergestellt werden kann.

Sie erhalten nebst dem Überblick über die Knotenschule von der 1. bis zur 4. Klasse selber eine gewisse Fertigkeit im Knüpfen der Knoten und erfahren, wo diese im Alltag verwendet werden.

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Workshop 4: Mit dem Zahlenbuch 1 und 2 in altersdurchmischten Lerngruppen unterrichten

Umsetzungsmöglichkeiten kennen lernen und Praxiserfahrungen austauschen

Monika Heitzmann Huber, Dozentin für Mathematikdidaktik am Institut Primarstufe PH FHNW, Schulische Heilpädagogin, Fachperson für Begabungs- und Begabtenförderung, 18 Jahre Berufserfahrung im altersdurchmischten Lernen (AdL)

Wie lässt sich Unterricht mit mehreren Jahrgängen in einer Lerngruppe gestalten, damit alle Kinder einen Zugang zu den Lerninhalten finden und ein Lernen von- und miteinander begünstigt wird? Was gilt es in der Unterrichtsplanung und in der Parallelisierung der Themen bei AdL zu beachten? Egal, ob mehrere Klassen in einer Lerngruppe unterrichtet werden oder nicht: Die Gruppe ist auf jeden Fall «entwicklungsdurchmischt».

Wir lernen Umsetzungsmöglichkeiten kennen, werden selbst an konkreten Beispielen tätig und tauschen uns über Praxiserfahrungen aus.

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Workshop 5: Erforschen ist nur was für die Starken!?

Der Handlungsaspekt Erforschen & Argumentieren im Unterricht mit Kindern mit besonderem Bildungsbedarf im Fach Mathematik

Michael Link, Dozent Mathematikdidaktik PH St. Gallen, Susanne Kuratli Geeler, Lehrbeauftragte NMG-M PH St. Gallen

Aktiv-entdeckendes Lernen ist mehr als eine Unterrichtsform oder -methode. Mit aktiv-entdeckendem Lernen werden allgemeine mathematische Lernziele wie Erforschen, Kommunizieren und Argumentieren erworben, deren Bedeutung durch den Lehrplan 21 gestärkt wurde. Im Workshop werden auf der Grundlage des Heilpädagogischen Kommentars zum Schweizer Zahlenbuch Möglichkeiten vorgestellt, wie Schülerinnen und Schüler mit besonderem Bildungsbedarf in Mathematik im Handlungsaspekt Erforschen und Argumentieren gefördert werden können.

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